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A

Alarmanlage

Eine Alarmanlage ist ein elektronisches Sicherheitssystem aus Sensoren (Bewegung, Magnet, Glasbruch), einer Zentrale, Sirenen und einer App- oder Leitstellen-Anbindung. Sie erkennt Einbruchsversuche, Brand oder Wasserschäden und löst definierte Reaktionen aus – vom stillen Alarm bis zur aktiven Abwehr. Mehr dazu in unserem Pillar-Beitrag Alarmanlagen-Übersicht.

B

Bewegungsmelder

Sensoren, die Bewegungen anhand von Infrarot-Wärme (PIR), Mikrowellen oder Kombinationen beider Verfahren erkennen. Moderne Bewegungsmelder verfügen über Anti-Masking, Haustier-Erkennung und Foto-Verifizierung.

Brandmeldeanlage

Vernetztes System aus Rauch-, Hitze- und CO-Meldern nach EN 54, das Brände früh erkennt und automatisch Feuerwehr oder Leitstelle alarmiert. Details unter Brandschutz.

C

CS-Gas

Reizgas-Modul der aktiven Abwehr, das in Hochsicherheits-Zonen nach mehrstufig verifiziertem Einbruchsversuch automatisch ausgelöst werden kann. Vertreibt Eindringlinge ohne dauerhafte Schäden und macht Beute wertlos.

E

Einbruchmeldeanlage (EMA)

Spezialform der Alarmanlage, die gezielt Einbruchsversuche detektiert. Fachsynonym für EN-50131-konforme Sicherheitsanlagen. Siehe Einbruchschutz.

EN 50131

Europäische Norm für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, die Anforderungen an Komponenten, Installation und Betrieb definiert. Voraussetzung für Versicherungskonformität in Deutschland und Spanien.

F

Foto-Verifizierung

Überprüfung eines Alarms anhand eines automatisch ausgelösten Bildes durch die Leitstelle. So werden Fehlalarme ausgeschlossen, bevor Polizei oder Wachschutz alarmiert werden – ein zentraler Bestandteil des Protexium-Zonenkonzepts.

Funkalarmanlage

Alarmanlage, deren Komponenten kabellos über gesicherte Funkprotokolle (z.B. Jeweller 868 MHz) mit der Zentrale kommunizieren. Ideal für Bestand und Mietobjekte. Reichweite bis 2.000 m, Batterielaufzeit bis zu 7 Jahre.

I

Inquiokupas

Spanischer Begriff für Mietnomaden: Personen, die Mietverträge abschliessen und anschliessend Mietzahlungen einstellen. Ein zentrales Risiko für Vermieter in Spanien – siehe Okkupationsschutz.

K

KAS 51

Bekanntmachung der Kommission für Anlagensicherheit zu Sicherheitsmassnahmen gegen Eingriffe Unbefugter in Anlagen mit Störfallrelevanz, etwa Biogasanlagen. Relevant für Industriekunden.

Kindersicherheit

Gesamtkonzept aus technischen und organisatorischen Schutzmassnahmen für Kinder im Alltag – etwa SOS-Apps mit Standortübermittlung und stillem Alarm. Mehr unter Kinderschutz.

Kreuzkontrolle

Sicherheitsverfahren, bei dem ein Alarm erst nach Bestätigung durch zwei unabhängige Sensoren ausgelöst wird. Reduziert Fehlalarme drastisch – Standard in jeder VdS-zertifizierten Anlage.

L

Leitstelle

Permanent besetzte Notruf- und Service-Leitstelle (NSL), die Alarme verifiziert, dokumentiert und im Ernstfall Polizei, Feuerwehr oder Wachschutz alarmiert. Protexium kooperiert mit der zertifizierten Leitstelle der Fürst Gruppe.

M

Magnetkontakt

Sensor an Türen oder Fenstern, der das Öffnen anhand der Trennung eines Magnetfeldes registriert und meldet. Basis-Komponente jeder Einbruchmeldeanlage – meist als erste Verteidigungslinie der Gebäudehülle (Zone 2).

N

NSL (Notruf- und Service-Leitstelle)

Zertifizierte Einrichtung nach DIN EN 50518, die Alarme von Sicherheitsanlagen 24/7 entgegennimmt und qualifiziert reagiert. Voraussetzung für viele gewerbliche Versicherungstarife.

O

Okkupationsschutz

Spezielles Schutzkonzept gegen illegale Hausbesetzung (Okupas) und Mietnomaden (Inquiokupas) durch Präsenzsimulation, Zutrittsüberwachung und Leitstellen-Anbindung. Besonders relevant für Ferienimmobilien auf Teneriffa.

Okupas

Spanischer Begriff für Hausbesetzer, die leerstehende Immobilien illegal beziehen. In Spanien rechtlich besonders heikel, da Räumungsverfahren mehrere Monate dauern können.

P

Perimeterschutz

Früherkennung von Eindringlingen am Grundstücksrand durch Aussensensoren, Lichtschranken oder Bodenradar – meist als Zone 4 des Schutzkonzepts. Reichweite bis 300 m vor dem eigentlichen Gebäude.

S

Schutzritter

Vertriebspartner-Programm der Protexium Security GmbH für Sicherheitsberater, Makler und Handwerker, die Protexium-Lösungen empfehlen, ohne selbst Installationsbetrieb zu sein. Details unter Schutzritter werden.

Selbstverteidigendes Haus

Immobilie, die bei verifiziertem Einbruchsversuch automatisch aktive Gegenmassnahmen einleitet – etwa Sicherheitsnebel, CS-Gas-Module, akustische Abschreckung oder Blitzlicht. Protexium-Alleinstellungsmerkmal in Zone 2.

Sicherheitsnebel

Aktives Abwehrsystem, das einen Raum binnen Sekunden mit dichtem, harmlosem Nebel füllt und Eindringlingen die Sicht nimmt. Hinterlässt keine Schäden, macht Beute wertlos und vertreibt Eindringlinge schneller als jede Sirene.

T

TRAS 120

Technische Regel für Anlagensicherheit, die Schutzanforderungen an Biogasanlagen und vergleichbare Anlagen mit Gefahrstoffen definiert. Pflichtnachweis für Betreiber – siehe Industrie.

V

VdS-Klasse

Klassifizierung des Verbands der Sachversicherer für Sicherheitsanlagen: Klasse A (normales Risiko, Privatobjekte), Klasse B (Gewerbe und hochwertige Privatobjekte) und Klasse C (besonders gefährdete Risiken, Hochsicherheit). Welche Klasse Sie benötigen, steht in Ihrem Versicherungsvertrag.

Videoüberwachung

Optische Aufzeichnung definierter Bereiche durch IP-Kameras nach EN 50132, integriert in eine zentrale Plattform mit DSGVO-konformer Speicherung und Live-Zugriff per App. Mehr unter Überwachungsschutz.

Z

Zonen-Schutzkonzept

Mehrstufiges Schutzkonzept von Protexium mit vier Verteidigungslinien: Zone 4 (Früherkennung bis 300 m durch Perimetersensoren), Zone 3 (Echtzeit-Alarmierung am Grundstück), Zone 2 (Gebäudehülle mit aktiver Abwehr durch Sicherheitsnebel) und Zone 1 (Kernbereich mit stärksten Eskalationsstufen, optional CS-Gas). Eindringlinge werden gestoppt, bevor sie das Gebäude erreichen.

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